Zwischen dem Sprung zur Freiheit und dem Gefühl des Eingemauert-Seins

Erstellt am 19.10.2022

In der zweiten Herbstferienwoche startete das traditionelle KonfiCamp der Region Altena & friends. Rund 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Gemeinden Altena, Berchum, Dahle, Evingsen, Hohenlimburg, Hülscheid, Heedfeld, Nachrodt, Oberrahmede, Rahmede und Wiblingwerde fuhren mit rund 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Haus Friede nach Hattingen.

Philipp Sternemann vom Evangelischen Jugendreferat Iserlohn organisierte mit den Hauptamtlichen der jeweiligen Kirchengemeinde die fünftägige Fahrt.

Thematisch ging es um den Psalm „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Die Konfis lernte innerhalb der drei Tage, wie es sich anfühlt frei, oder eingemauert zu sein oder zu guter Letzt welche Kraft ein einfacher Sprung haben kann. Über den Tag verteilt folgten Workshops, in denen die Konfis den Input kreativ umsetzen können. Die Highlights waren die jeweiligen Abendprogramme. Ob sein Glück im Casino Bankrotto auf die Probe zu stellen, gemütlich am Lagerfeuer Stockbrot essen, ein Kriminalfall lösen oder zum Schluss der Freizeit gemeinsam Abendmahl zu feiern.

Für alle, ob Teilnehmenden oder Mitarbeitenden, ist das Konfi Camp das Highlight für die Vorbereitung der nun kommenden Konfirmation im nächsten Jahr. Von den Konfis wurde ein Stimmungsbild eingefangen: Das KonfiCamp in einem Wort – die meist genannten Wörter: interessant, spaß, cool, schön, Gemeinschaft.

Jemanden, der die Nacht zum Tag gemacht hat, war Dustin Dobrinsky, er hatte die Aufgabe, über die Woche einen zehnminütigen Film zu machen, mit Drohne und Kamera bewaffnet filmte und bearbeitete er die Szenen.

Am Sonntag fand der Abschlussgottesdienst in den Kirchen in Dahle, Hohenlimburg und Heedfeld statt. Dieser Gottesdienst wurde neben den anwesenden Pfarrern auch durch die Jugendreferenten und Konfis mitgestaltet. Damit sich auch die Eltern einen guten Einblick verschaffen konnten, wird der Film zum Abschluss präsentiert.