(v.r. n.l.) Pfarrerin Anke Leuning, Pfarrer Dr. Sadrack Djikokou, Pfarrer Wolfgang Kube, Presbyter Rainer Nowak und Presbyter Carsten Menzel. Foto: Susanne Fischer-Bolz

Gemeinsam sind wir stärker - Aktuelles aus der Vereinigung

Aktuelles aus Mai 2022

Neuer Name gefunden

„Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark“

 

So wird nach der Vereinigung der Kirchengemeinden in Altena, Nachrodt und Wiblingwerde unsere neue Kirchengemeinde heißen. Offiziell gilt der Name ab 1. Januar 2023, aber Sie werden ihm hier und da schon vorher begegnen, denn es muss schon vieles vorher vorbereitet werden.

HERZLICHEN DANK allen,

die sich an der Namensfindung beteiligt haben. Einige von Ihnen haben tatsächlich „Trinitatis“ bzw. „Dreieinigkeit“ vorgeschlagen. Und das passt ja auch: Uns verbindet der Glaube an den dreieinigen Gott.

Mit dem Ortszusatz „Mark“ unterscheiden wir uns von anderen Trinitatisgemeinden in Westfalen und anderswo. Zugleich weist die Bezeichnung „Mark“ auf eine historische Verbindung hin, denn Altena, Nachrodt und Wiblingwerde gehörten früher zur Grafschaft Mark.

Neues aus dem RegionalExpress

Unser RegionalExpress hat seit Jahresbeginn Fahrt aufgenommen, um alle Themen zu bedenken, die für die Vereinigung wichtig sind. Hier einige Stationen auf dem Vereinigungsweg:

Der neue Name „Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Mark“ ist gefunden. Jetzt arbeitet eine Arbeitsgruppe an einem Siegelentwurf. Das Siegel trägt einerseits den Namen der Gemeinde sowie ein Siegelbild (z.B. ein Symbol), das in Beziehung zum Namen steht.

Die neue Gemeinde braucht eine neue Webseite. Wie soll sie aussehen? Wer gestaltet das? Welche Inhalte gehören auf die Webseite? Wer trägt diese Informationen zusammen? – Das alles ist ein wirklich weites Feld.

In Kürze werden auch die Stellen ausgeschrieben für die Leitung der neuen Gemeindee. Spätestens im nächsten Turmgeflüster im Juli erfahren Sie dazu mehr. Wir spüren: Es geht voran. Mit einem modern aufgestellten pastoralen Leitungsteam begegnen wir den vielfältigen Herausforderungen und wagen einen Aufbruch in die Zukunft.

Aktuelles aus März 2022

Der RegionalExpress hat eine nächste Station erreicht. „Bahnhof Satzung“.

Eine Arbeitsgruppe der Presbyterien Altena, Nachrodt und Wiblingwerde hat eine Satzung entworfen, die nun zur Landeskirche geht, um von dort freigegeben zu werden. In dieser Satzung geht es zum Beispiel um die Organisation eines Presbyteriums, um die Anzahl der Mitglieder und um Fachausschüsse und Arbeitskreise.

Namenssuche

Zu einer gemeinsamen Identität gehört auch ein gemeinsamer Name und dazu brauchen wir SIE!

Helfen Sie mit, einen neuen NAMEN für die neue Kirchengemeinde zu finden. Näheres entnehmen Sie bitte dem FLYER, der Ihnen zugestellt wurde. Aus IHREN Vorschlägen wird der neue Name unserer Kirchengemeinde hervorgehen.
Wir sind gespannt!

Die drei evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde wollen sich zu einer Gemeinde zusammenschließen. Die Vereinigung soll bis Pfingsten 2023, also in zwei Jahren, abgeschlossen sein.

Vertreter der drei Kirchengemeinden stellten am Mittwoch (26. Mai) im Gemeindehaus in Nachrodt – quasi auf halber Strecke zwischen Altena und Wiblingwerde – das Vorhaben der Vereinigung gegenüber der Öffentlichkeit vor. Gemeindeversammlungen, die derzeit wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglich sind, sollen bald möglichst nachgeholt werden, sagten die Gemeindevertreter zu.

Für die drei Kirchengemeinden, die bereits im November 2019 verabredet hatten, enger zusammenzuarbeiten, stellten Pfarrerin Anke Leuning (pastoraler Dienst im Übergang), Pastor Dr. Sadrack Djiokou (Altena und Wiblingwerde), Pastor Wolfgang Kube (Nachrodt-Obstfeld) sowie die Presbyter Rainer Nowak (Wiblingwerde) und Carsten Menzel (Altena) das Vorhaben der Vereinigung vor.

Die Mitteilung dazu hier im Wortlaut:

„Seit mehr als einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie nahezu alle Lebensbereiche; dies betrifft leider auch an vielen Stellen unsere Kirchengemeinden und die Gemeindearbeit. Immerhin: Die Presbyterien der drei Evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde haben weitergearbeitet, über viele Monate in Videokonferenzen. Diese Arbeitsform gilt auch für die gemeinsame Steuerungsgruppe (,Regionalexpress‘), die die engere Zusammenarbeit der drei Kirchengemeinden auslotet, und deren Arbeit im Herbst 2019 begonnen hat.

Bei diesen Gesprächen wurde mehr und mehr deutlich, dass eine Vereinigung der drei Kirchengemeinden vieles erleichtern würde, als lediglich eine lose Kooperation. ,Wir sind bewegt von der Idee der Vereinigung, weil wir festgestellt haben, dass wir zusammen mehr erreichen können als jede Kirchengemeinde für sich alleine‘, so die gemeinsame Überzeugung.

Daraus ist eine in diesen aktuell schwierigen Zeiten gute Nachricht geworden, wie alle drei Gemeinden finden:

Gemeinsam sind wir stärker

 

Die Presbyterien der drei evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde haben daher beschlossen, sich auf den Weg zu machen und die drei Gemeinden perspektivisch zu einer Kirchengemeinde zu vereinigen. Der Grundsatzbeschluss dazu ist, in unabhängigen Sitzungen, in allen drei Presbyterien gefasst worden.

Die Presbyterien sehen in der Vereinigung eine große Chance, gemeinsam mit gebündelten Kräften eine moderne Kirche und lebendige Gemeinde zu sein und zu bleiben. Mit einer Seelsorge, die sich um die Menschen kümmert, die nahe bei den Menschen ist. Mit ansprechenden Gottesdiensten. Mit einer vielfältigen Gruppenarbeit und interessanten wie hilfreichen Angeboten. Für jede Altersklasse: vom Kindergottesdienst bis zum Seniorenkreis. Und mit einer Strahlkraft in die Gesellschaft hinein.

Die Presbyterien beschreiten diesen Weg mit großer Zuversicht und Mut – auch wenn längst noch nicht alle Fragen geklärt sind. Daran arbeiten wir und verstehen diese Arbeit als verantwortungsvolles Handeln nach innen und außen mit größtmöglicher Offenheit und Transparenz. Sobald Corona es wieder zulässt, werden Gemeindeversammlungen stattfinden, um miteinander ins Gespräch zu kommen, denn die Kirchengemeinden erhoffen sich auch und gerade von ihren Gemeindemitgliedern Vorschläge und Ideen, aber auch Hinweise auf mögliche Bedenken und Sorgen.

Am Ende dieses herausfordernden Weges soll ein großes Fest stehen: Pfingsten 2023, also in zwei Jahren, soll die erfolgreiche Vereinigung der Evangelischen Kirchengemeinden Altena, Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde gemeinsam gefeiert werden können.

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde, im Mai 2021"

Pressemitteilung der Kirchengemeinden Altena, Nachrodt und Wiblingwerde November 2019

Suchet der Region Bestes

Gemeinsam stark in die Zukunft:

Die drei evangelischen Kirchengemeinden Wiblingwerde, Nachrodt-Obstfeld und Altena haben entschieden, angesichts der sich veränderten kirchlichen Landschaft ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und auszubauen. Ziel ist es, trotz sinkender Gemeindegliederzahlen und der Reduktion von Pfarrstellen zukünftig in allen drei Kirchengemeinde eine lebendige Gemeindearbeit und wahrnehmbare Seelsorge langfristig zu erhalten.  

Einen Grundsatzbeschluss zur stärkeren Zusammenarbeit haben alle drei Presbyterien in den letzten Monaten gefasst und entschieden, gemeinsam darüber nachzudenken, wie eine gemeinsame Perspektive aussehen kann.   Dieser Beschluss diente dem Kirchenkreis als Grundlage, diese Zusammenarbeit zu unterstützen. Für Ausgestaltung und Umsetzung der vertieften Zusammenarbeit hat der Ev. Kirchenkreis Iserlohn den drei Gemeinden die Besetzung einer zusätzlichen Pfarrstelle ermöglicht. Diese neue Pfarrstelle wird eingebunden sein in die Aufgaben der sog. Regionalgemeinde und diese betreuen.  

Ein erster gemeinsamer Gedankenaustausch hat in einem ersten Treffen aller drei Presbyterien stattgefunden und gezeigt, dass alle drei Kirchengemeinden diesen Weg mit Entschlossenheit und Mut angehen wollen.  Sie haben sich zudem darauf geeinigt, dass eine Steuerungsgruppe eingerichtet wird, deren Mitglieder aus den drei Kirchengemeinden kommen.

Deren Aufgabe besteht darin, die zukünftigen Treffen der Presbyterien vorzubereiten und einen Prozessplan zu entwickeln. Im Prozess entscheiden dann alle drei Kirchengemeinden gemeinsam darüber, in welchen gemeindlichen Bereichen die Zusammenarbeit gestaltet wird und wie diese Zusammenarbeit verstärkt werden kann.  

In den ersten Blick sind dabei ein gemeinsamer Konfirmandenunterricht und eine gemeinsame Kinder- und Jugendarbeit genommen worden, innerhalb der auch die verschiedenen Kinderferienaktionen miteinander verknüpft werden könnten. Aber auch für die Gottesdienste versprechen sich die Presbyterien durch die Kooperation die Stärkung dieses kirchlich so wichtigen Bereiches.  

Die gemeinsame Zusammenarbeit haben die drei Kirchengemeinden unter den Grundsatz gesetzt:  

Suchet der Region Bestes mit Mut und Weite in die Region und Gesellschaft.