Informationen und Hinweise zum Coronavirus (Stand: 22.03.2020)

 

 

 

Flashmob: Freude schöner Götterfunken

Corona-Virus, die Kröte hatte die Lösung

Die exponentielle Expansion des sogenannten Covid-19 erfordert Ausgangbeschränkung, um es auszurotten. Eindämmung, ja, eine Lösung. Und mehr als eine Lösung, es hat auch den Vorteil, dass wir zu uns selbst zurückkehren, innehalten, anders über das Leben und unsere Arbeitsweise nachdenken. Um dann ins Gewöhnliche zurückzukehren.

Zurückkehren. Aber nicht in diese verrückte Raserei, zu der uns letzte Entwicklungen gezwungen haben und deren Tempo zu folgen uns von einer verrückten Welt aufgezwungen wurde - einer Welt des hohen Konsums, einer Welt der Verrücktheit.

Nein, Eindämmung. Ich mache Pause. Endlich schaue ich mich selbst an.

Zeit um sich selbst in Frage zu stellen. Mit den Seinen sein, den ganzen Tag, Liebe im Familienkreis verbreiten, Spaß zu haben. Homeoffice. Auf sich selbst aufpassen und auch auf seine Lieben. Mit dem Ziel zum Schluss, los zulassen! Um zu gewinnen. Ja, loslassen und gewinnen.

Aber brauchte es einen Virus, um uns dorthin zu bringen, um uns zu lehren, endlich Pause zu machen? Jesus sagte in seinem Evangelium, er solle nicht den Kopf zur Ruhe haben (vgl. Matthäus 8,20). Wir haben verstanden, was er damit meinte: Damit die Welt langsamer wird. Damit der Mensch endlich lernt zu pausieren.

Pausieren, nachdenken und sich erholen. Die Fastenzeit war bereits das, was Christus von uns verlangte. Nur wenige Menschen verstehen das. Es muss Pause geben.

Ja, es kam ein Virus, um uns zu belehren. Ein schrecklicher Virus. Bei dem großen Elefanten war das nicht so. Er brauchte nur eine kleine Kröte, eine harmlose Kröte, um ihn daran zu erinnern, dass er sich beruhigen musste, wenn er in solch einem Wahnsinn finden wollte, wonach er suchte.

Der große Elefant hatte gerade sein Auge im Strom verloren. In Panik suchte er eifrig nach ihm mit seinen großen Pfoten, die überall herantasteten, während er den Grund des Wassers nach seinem Auge absuchte. Je länger er sein Auge nicht finden konnte, desto mehr geriet er in Panik und schlug mit seinen großen Pfoten, die wir von ihm kennen, ins Wasser.

Als er um jeden Preis sein Auge finden wollte, kam eine Kröte, die ihn für einen Moment aufhielt und ihn nach dem Grund für seine Panik fragte. Der erstaunte Elefant blieb einen Moment stehen, um mit seinem Gesprächspartner zu reden und ihm von seinen Enttäuschungen zu erzählen. Es war genau die Zeit für das Wasser, sich zu beruhigen, um klar zu werden. Die Kröte bat den Elefanten ruhig zu bleiben, sich nicht zu bewegen und leise auf den Grund des Wassers zu schauen, ohne eine einzige Geste zu machen, außer sich zu bücken. Was der Elefant so tat. Ruhig im klaren Wasser, fand er sein Auge. Dann nahm er es und ging ins Dorf und erzählte, wie die Kröte ihm mit ihrer Intelligenz und Ruhe geholfen hatte, sein lebenswichtiges Objekt zu finden. An diesem Tag hatte der Elefant gelernt, sich vor jeder dringenden Situation zu beruhigen. Nur so wird er zum wahren König der Savanne.

Lasst uns endlich Ruhe bewahren. So wird das Corona Virus keine Chance bei uns haben. Ruhe lohnt sich!

 

Pfarrer Dr. Sadrack Djiokou

Altena, 22. März 2020

Seelsorge

Pfarrer Dr. Sadrack Djiokou

Tel.: 02352/2890

Pfarrer [at] Kirche-Altena.de

Weitere Infos

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Hotline der Landeskirche

Fragen zu Corona und dem Umgang mit der Pandemie in Gemeinden und Kirchenkreisen? Die Landeskirche hat eine Hotline eingerichtet:

0521 594-444

Mo.- Do. 8.00 bis 16.00 Uhr
Fr. 8.00 bis 12.30 Uhr

Frage per Mail stelllen:

Corona [at] EkvW.de

#Balkonsingen

Um 19 Uhr hat die Evangelische Kirche Deutschland alle Menschen eingeladen, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. 

Denn Singen verbindet und tut gut.

Stephan Haack hat ebenfalls mit seiner Posaune musiziert und sinnliche Klänge über den Ortsteil Mühlendorf gepustet.

 

Erstellt am 19.03.2020

Gottesdienste sind untersagt – aber die Lutherkirche ist geöffnet

Von den weitreichenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens durch das Land und die Stadt, um eine Ausbreitung der Infektionen mit dem Corona-Virus einzudämmen, sind auch die Kirchen betroffen. Das gilt auch für uns.

Es gelten daher bis zunächst einschließlich 19. April folgende Regelungen:

·         Alle Gemeindeveranstaltungen müssen ausfallen.

·         Gottesdienste dürfen ebenfalls nicht stattfinden. Ausgenommen sind lediglich Trauerfeiern und Bestattungen; aber auch für sie gilt die vorgeschriebene maximale Besucherzahl von 15 Personen.

·         Auch der Konfirmandenunterricht ist betroffen und fällt aus.

·         Der Eine-Welt-Laden im Erdgeschoss des Lutherhauses schließt ab Mittwoch, 18. März, bis auf Weiteres.

·         Das Gemeinde- und das Friedhofsbüro sind weiterhin geöffnet. Wer ein Anliegen hat, wird allerdings dringend gebeten, sich zunächst telefonisch zu melden und einen Termin auszumachen (Telefon 0 23 52 – 28 90).

·         Ob die Festgottesdienste zur Konfirmation (geplant: 10. Mai) und zur Jubel-Konfirmation (50 und 60 Jahre, geplant: 21. Juni) stattfinden, entscheidet das Presbyterium Anfang April, um die Entwicklung der Lage zunächst bis dahin abzuwarten.

·         Der Gemeindebrief „Der Turmhahn“, der üblicherweise vor Ostern erscheint und über das Geschehen in der Gemeinde informiert, kommt zu einem späteren Zeitpunkt heraus – wenn sich wieder verlässliche Angaben zu Gottesdiensten und Veranstaltungen machen lassen.

·         Die Einführung der neuen Presbyter/innen in einem Gottesdienst wird im Sommer nachgeholt.

 

Diese erheblichen Einschränkungen haben einzig das Ziel, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird und alle Menschen, die nach einer Infektion so schwer erkranken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, diese Versorgung auch bekommen.

Damit Kirche gerade in dieser Zeit der Verunsicherung und Sorge aber eine Anlaufstelle bleibt, hat das Presbyterium beschlossen:

·         Die Lutherkirche (Kirchstraße) ist künftig täglich von 10 bis ca. 20 Uhr durchgängig geöffnet: für Gebete und stille Andacht. Es besteht dort aber auch die Möglichkeit, ganz formlos auf ausliegenden Zetteln, persönliche Anliegen und konkrete Bitten um Hilfe zu hinterlassen – wenn es etwa um ein seelsorgerliches Gespräch mit einer Pfarrerin/einem Pfarrer geht oder einfach ein Besuch zu Hause gewünscht ist. Auch die „Offene Kirche am Markttag“ (Donnerstag, 19. März) findet statt; allerdings darf hierbei die maximale Besucherzahl in der Lutherkirche 15 Personen zum gleichen Zeitpunkt nicht überschreiten.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Psalm 91, 1+2

 

Erstellt am 18.03.2020

Seniorenveranstalltung verschoben

Die Evangelische Kirchengemeinde verschiebt vier Seniorenveranstaltungen, die im Zeitraum bis Ostern stattfinden sollten, auf einen späteren Zeitpunkt. Dabei handelt es sich um das Frühlingsfest (18. März), den Spielenachmittag (24. März), den Tanztee (27. März) und das Kränzebasteln (31. März). Die regelmäßigen Gruppenveranstaltungen finden hingegen vorerst weiter statt.

Die Entscheidung, die vier Angebote zum jetzigen Zeitpunkt abzusagen und später nachzuholen, ist vor dem Hintergrund der Empfehlungen im Umgang mit Veranstaltungen während der aktuellen Corona-Fälle getroffen worden. Die Gemeindeleitung hat diese Entscheidung in Absprache mit den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getroffen, in Abwägung der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit.

Die regelmäßigen Wochen- und Monatsveranstaltungen, wie die Zusammenkünfte der Frauenhilfen, des Seniorenclubs der Herren oder des Abendkreises, sollen zunächst weiter stattfinden – auch, um einen gewohnten und zumeist bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lieb gewonnen Treffpunkt gerade in Zeiten von Verunsicherung zu erhalten. Das Presbyterium bittet allerdings höflich diejenigen Gruppenmitglieder, die sich derzeit nicht ganz fit fühlen oder auch leicht erkältet sind, genau abzuwägen, ob sie zu den Treffen kommen oder ob sie lieber zu Hause bleiben und medizinischen Rat einholen. In jedem Fall gelten die Hinweise, derzeit auf Umarmungen oder Hände schütteln zur Begrüßung und Verabschiedung bei den Veranstaltungen zu verzichten.

Der Besuchsdienst der Altersjubilare schränkt seine Tätigkeit ein und gratuliert vorerst telefonisch bzw. per Briefpost. Auch diese Maßnahme gilt rein der Vorsorge.

Die Sonntags-Gottesdienste finden nach wie vor uneingeschränkt statt. Es wird lediglich darauf verzichtet, während des Gottesdienstes den so genannten Klingelbeutel durch die Besucherreihen zu schicken; die Geldspende für den jeweiligen landeskirchlichen Zweck wird bis auf Weiteres am Ausgang zentral eingesammelt, um zu vermeiden, dass der Klingelbeutel an den Handgriffen von Besucher zu Besucher weitergereicht wird.

Alle Maßnahmen sind sorgfältig abgewogen und vor dem Hintergrund getroffen worden, achtsam zu sein und mitzuhelfen, eine Ausbreitung der Infektionen zu verhindern und dienen letztlich dem Schutz aller – ohne dabei das Gemeindeleben zum Erliegen zu bringen.

Erstellt am 12.03.2020