Mühlendorf-Kirche

Geschichte

Die Geschichte der Mühlendorfer Kirche ist eng mit der Friedhofsgeschichte verbunden. Der Friedhof bzw. Kirchhof befand sich ursprünglich natürlich um die alte Stadtkirche, um die heutige Lutherkirche herum.  Im Januar 1799 erfolgt jedoch eine Anweisung der Kriegs- und Domänenkammer Hamm, dass die Friedhöfe nach außerhalb der Städte bzw. Ortschaften zu verlegen sind. Im August 1803 wird das noch einmal dringend angemahnt.

In Altena war es sehr schwierig, einen geeigneten Platz für einen Friedhof zu finden, weil das jeweils vorgeschlagene Gelände immer entweder zu nass oder zu felsig war. Schließlich einigte man sich auf den „Figgeschen Kamp“, und nimmt dort 1823 den  ( alten )  Mühlendorfer Friedhof in Betrieb.

Da dieser ziemlich weit von der Kirche entfernt ist und der Weg an der Lenne entlang gefährlich und den „Neuen Weg“ (Iserlohner Straße) hinauf beschwerlich, wird zunächst ein Bretterschuppen zur Lagerung der   Toten errichtet und schlie0lich  1828 die erste Leichenhalle erbaut.

1911 wird sie durch eine neue ersetzt, die noch heute am Rand des oberen Friedhofes zu finden ist.

Damit hat man sich zunächst beholfen, bis dann  aufgrund des starken Bevölkerungswachstums durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen 1956 die Stadtteilkirche im Mühlendorf gebaut wurde, die gleichzeitig alsFriedhofskapelle genutzt wird.

1987 wurde dann das angrenzende Gemeindezentrum errichtet. Richtfest und Grundsteinlegung fanden gleichzeitig am 26.4. 1987 statt, weil der Grundstein im Eingangsbereich  des Obergeschosses eingelassen werden sollte. Am 25.1.1988 wurde das Gemeindezentrum an die Gemeinde übergeben.